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Streifen-Entnahme (Streifen) & Follicular Unit Implantation (FUI)
Unsere Haare wachsen in kleinen Gruppen, die follikulare Einheit genannt wird. Jede Einheit enthält normalerweise 1-3 follikulare Einheiten. Bei dieser Technik wird zuerst aus dem Hinterkopf ein elliptischer Streifen herausgeschnitten. Die Entnahmestelle wird durch eine Naht oder durch Klammern verschlossen. Je nach individueller Konstitution und Vernähtechnik bleibt eine Narbe im Entnahmebereich mit einer Breite von 0,5 mm - 3,0 mm zurück. Der entnommene Hautstreifen wird unter einem hochauflösendem Mikroskop in follikulare Einheiten zerteilt. Ein Mikroskop ist zwingend notwendig, um keine Einheit zu beschädigen und auch schwer erkennbare Follikel sauber herauslösen zu können. Diese Methode ist eine Weiterentwicklung der noch weitverbreiteten Mini- und Micrograft Technik. Bei der FUI werden die Grafts vor der Verpflanzung noch getrimmt. Das bedeutet, dass die überflüssige Umgebungshaut entfernt wird. Das erlaubt wiederum sehr feine Einsetzungslöcher. Dies verhindert weitestgehend die Beschädigung von bestehenden Haaren und Entstehung von Hautunebenheiten. Ein weiteres Plus ist die sehr hohe Anwuchsrate. Diese Technik gilt weltweit als allgemeiner Operations-Standard.
positiv: sehr gute Anwachsraten, gutes bis sehr gutes optisches Ergebnis, kaum oder kein Shock-Fallout, keine Kopfhautdellen, größere Operationen in kurzer Zeit durchführbar, kostengüsntig durchzuführen negativ: hinterlässt eine Narbe im Spenderbereich, mehrere Wochen Wundheilung nötig, selten Kurzhaarfrisuren (unter 10mm) möglich, einige Spenderhaare gehen an der Schnittfläche und während der Trimmungsphase verloren (ca. 1-5%).
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